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Lexikon

Eigenverbrauch

Anteil des selbst erzeugten Stroms, der im Haushalt direkt verbraucht wird. Je höher der Anteil, desto weniger Strom wird zugekauft.

Eigenverbrauch bezeichnet den Teil des selbst erzeugten Stroms, der im Haushalt direkt genutzt wird. Der übrige Strom wird ins Netz eingespeist. Der Anteil bestimmt, wie viel Geld eine Solaranlage im Alltag spart.

Um den Eigenverbrauch zu steigern, helfen Verbraucher, die tagsüber laufen. Waschmaschine, Spülmaschine oder das Laden eines Akkus passen oft gut zur Sonne. Ein Batteriespeicher kann Strom für den Abend aufbewahren.

Beim Balkonkraftwerk ist der Eigenverbrauch besonders wichtig, weil die Anlage klein ist. Hier wird der Strom meist vollständig genutzt, sobald die Grundlast ihn aufnimmt. Die Auswertung der Verbrauchsdaten zeigt den tatsächlichen Anteil.

Ähnliche Stichwörter

  • GrundlastDer Stromverbrauch, der rund um die Uhr anfällt, etwa durch Kühlschrank, Router und Standby-Geräte. Ein Ansatzpunkt für Einsparungen.
  • BatteriespeicherAkku, der überschüssigen Solarstrom zwischenspeichert, damit er später im Haushalt genutzt werden kann.
  • EinspeisevergütungVergütung für Solarstrom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Die Höhe ist gesetzlich geregelt und hängt von der Anlage ab.