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Lexikon

Luftdichtheit

Grad, in dem die Gebäudehülle unkontrollierte Luftströme verhindert. Undichte Stellen verursachen Wärmeverluste und Zugluft.

Luftdichtheit beschreibt, wie gut die Gebäudehülle unkontrollierten Luftaustausch verhindert. Undichte Stellen an Fenstern, Steckdosen, Dachanschlüssen oder Rohrdurchführungen lassen warme Luft entweichen. Die Heizung muss dann mehr leisten.

Undichtigkeiten bringen Zugluft und können zu Feuchteschäden führen, wenn warme feuchte Luft in Bauteile gelangt. Ein Blower-Door-Test zeigt, wie dicht das Gebäude ist. Er wird von Fachbetrieben durchgeführt.

Die Abdichtung ist oft günstiger als man denkt, weil einfache Maßnahmen schon viel bringen. Dichtungen an Fenstern, Fugen und Anschlüssen gehören dazu. Die Kombination mit Dämmung und kontrollierter Lüftung wirkt am besten. Ein Fachbetrieb prüft die Ergebnisse und zeigt, wo nachgebessert werden muss.

Ähnliche Stichwörter

  • StoßlüftenKurzes, kräftiges Lüften mit weit geöffnetem Fenster. Tauscht die Raumluft aus, ohne die Wände stark auskühlen zu lassen.
  • WärmebrückeStelle in der Gebäudehülle, an der Wärme schneller nach außen entweicht, etwa an Balkonplatten oder Fensterlaibungen.
  • DämmungSchicht aus Dämmmaterial an Wänden, Dach oder Boden, die Wärmeverluste verringert. Eine der wirksamsten Maßnahmen gegen hohe Heizkosten.